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|Mittwoch 19. August 2009|
 
Und wieder ein Morgen mit strahlend blauem Himmel. Nach dem Frühstück wurden rasch die Flugzeuge aufgerüstet und der letzte Dreck von der Außenlandung entfernt.
 
Das Wetter wurde heute von Immo und Sarah präsentiert. Wie gestern schon vermutet, sollte es heute nur mäßige Blauthermik bis max. 1800 Meter geben. Das Thermikende war für 18 Uhr prognostiziert.
 
 
Im Briefing wurden die Gruppen neu eingeteilt, da eine weitere Trainerin (Gaby Haberkern -3S) und eine neue Teilnehmerin (Caroline Koser - VA) hinzugekommen waren. So bildeten heute die Gruppe 1: Sarah (AMF) und Barbara (L7) mit Trainerin Gaby (3S); Gruppe 2: Miriam (ITT) und Barbara (WaKu) mit Trainer Veit (LL); Gruppe 3: Ute (C2) und Kerstin (GW) mit Trainer Immo (8A); Gruppe 4: Anne (TB), Inga (FL) und Caroline VA) mit Trainer Walter (WE) und Gruppe 5: Susanne (ICL) mit Trainerin Mirja (4S). Die Startbereitschaft wurde auf 12 Uhr festgelegt. Doch eigentlich war schon klar, daß verschoben werden würde.
 
 
Da gestern aufgrund von einigen Außenlandungen die De-Briefings in den einzelnen Gruppen zu kurz gekommen waren, wurden sie heute nachgeholt.
Zu jedem Trainingslager gehört natürlich auch ein Gruppenbild mit allen Teilnehmerinnen, Trainerinnen/Trainern und CC´s (Crew Chiefs). So trafen wir uns alle heute an der "AMF" zum obligatorischen Foto.
Die Flugzeuge wurden schon mal in "Lauerstellung" geschoben. Die Wartezeit wurde unterschiedlich genutzt. Hier einige Impressionen:
 
 
 
Und auch die Crew Chiefs teilten Rückhol - und Betreuungsweisheiten aus.
 
 
Gegen 14:30 hielt es Walter nicht mehr am Boden aus und startete als Thermikschnüffler. Den am Boden gebliebenen Pilotinnen gab er dann Infos durch. Die Thermikverhältnisse waren nicht berauschend. Er sprach von "12cm voll". Edgar Kremer - in der ASH 31Mi- kam ihm dann zur Hilfe. Er flog unter ihm durch und warf den Motor. Die Steigwerte verbesserten sich dann auf 0,4 m/s und das animierte Sarah in der AMF zum Start. Walter beorderte dann seine beiden Mädels mit Motor in die Luft. Als sich die Steigwerte auf 1m besserten, startete auch Caro in der VA. Der Rest am Boden verfolgte gespannt das Geschehen über ihnen. Dabei konnte man bequem die Kennzeichen lesen, was nicht verwunderlich war, da die höchste Höhe über Platz 380 Meter betrug. Fast keiner verließ die Bereiche der Kuppe. Nur Sarah traute sich bis Bad Neustadt, wo die Basis 1500 NN betrug und die Steigwerte besser waren.
 
 
Das Kurbeln mit "vielen" Flugzeugen in nideriger Höhe war nicht für jede Pilotin etwas. So fragte eine Pilotin: " Du Walter, darf ich landen? Mir ist das hier zu voll und zu tief. Da geht mir der Stift."
Der Rest hatte angesichts der bescheidenen Wetterbedingungen keine Ambitionen zu starten und verpackten die Flugzeuge nach und nach wieder in den Anhängern.
Den Rest des Abends verbrachten wir beim Grillen mit den Leuten von der Flugschule.
 
©raum1309